Elternbericht

Reittherapie bei Beate John
kindliche Entwicklungen beobachtet von den Eltern

Unser Sohn lebt mit Trisomie 21 ( Down-Syndrom ) und nimmt seit August 2014 am Heilpädagogischen Reiten bei Frau Beate John ( und auf dem „ Kleinen Onkel“ ) teil. Benedikt hat in dieser Zeit in vielerlei Hinsicht einen deutlichen Entwicklungsschub gemacht. Als er mit der Therapie begonnen hat, war er auf ein Rutschen auf dem Po sitzend beschränkt. Ebenso konnte er nur wenige Worte ( wie Mama, Papa, Ball ) sprechen, sowie Zusammenhänge zwischen Begriffen und Sachen herstellen.

Benedikts Entwicklung in der Therapie

Anfänglich hatte unser Sohn große Scheu vor dem für Ihn gewaltigen Pferd und der schaukligen Gesamtsituation. Er hing wie ein „ nasser Sack“ vor Frau John, die ihn vor sich sitzend festhalten musste. Schon nach wenigen Therapiestunden stellten wir fest, dass er immer sicherer wurde. Seine Muskulatur wurde auf dem Pferderücken (mit jeder Therapiestunde) stetig trainiert, so dass dann der Körperkontakt zwischen unserem Sohn und Frau John immer weiter reduziert werden konnte. Mittels spielerischer Übungen ( z.B. Annehmen und Werfen von Säckchen und Ringen ) gewann er Sicherheit auf dem Pferderücken. In der letzten Therapiestunde – ca. 8 Monate nach Therapiebeginn – saß er (nun 3 Jahre) erstmalig alleine auf dem Pferd und drehte ( seitlich gesichert durch Frau John und den Papa ) mit dem kleinen Onkel Runden durch die Reithalle. Durch die o.g. spielerischen Übungen trainiert er zudem auch die Zuordnung der Farben gelb und rot sowie der Seiten rechts und links.

Benedikts Entwicklung außerhalb der Therapiestunden

Wie bereits genannt, konnte unser Sohn zu Beginn der Reittherapie weder krabbeln noch stehen oder gar laufen. Wir sind davon überzeugt, dass die Reittherapie einen großen Anteil daran hat, dass die gesamte Muskulatur unseres Sohnes in kurzer Zeit deutlich gestärkt worden ist und er so inzwischen eine bessere Körperspannung aufbauen kann. Hierüber wurde die Basis geschaffen, dass unser Sohn mittlerweile (sich an Personen oder Möbelstücken festhaltend) stehen kann und nun gar versucht, sich an der Hand oder am Mobiliar haltend erste Schritte zu tun. Es wird sicherlich noch eine Zeit dauern, bis er tatsächlich frei gehen / laufen kann. In Anbetracht der bisherigen positiven Entwicklungen sind wir der festen Ansicht, dass zukünftige Therapiestunden in gleichem Maße Erfolge und Ergebnisse mit deutlichen positiven Auswirkungen auf die gesamte weitere Entwicklung unseres Sohnes (sowohl in der Motorik, Sprache wie auch in den kognitiven Fähigkeiten) aufweisen werden.

Die Eltern von Benedikt

 

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